Kirchenmusik in Soest

Oratorienkonzert am 17. November 2024

Die Kantorei an St. Petri plant für Sonntag, 17. November (Volkstrauertag) 2024, zum 100. Todestag des französischen Komponisten Gabriel Fauré dessen Requiem in der Fassung für Kammerorchester mit Harfe und Orgel sowie Chor und Solisten aufzuführen.
Das zweite Werk des Konzertprogramms wird das „Lux aeterna“ von Morten Lauridsen sein, welches sich thematisch passend mit Tod und Ewigkeit beschäftigt und dabei musikalisch einen Schwerpunkt auf das Licht legt.

Wer Interesse an dieser besonderen Klangwelt hat und gerne in die Kantorei einsteigen möchte, ist zu den Proben eingeladen. Alle Stimmlagen sind willkommen. Voraussetzung zum Mitsingen sind Chorerfahrung, regelmäßiger Probenbesuch sowie die Teilnahme am Probenwochenende im Ardeyhaus am Freitagabend, 27. September, von 19 bis 22 Uhr und am Samstag, 28. September, von 10 bis 17 Uhr.
Die regelmäßigen Proben der Kantorei finden mittwochs von 19.30 bis 21.30 Uhr im Ardeyhaus, Paradieser Weg 84, statt.

Fragen beantwortet Kantorin Annette Elisabeth Arnsmeier, Telefon 02921/7857450 oder per E-Mail an arnsmeier@petri-pauli.de.

 


Das war unser Adventskonzert 2023:

Gemeinsam mit Dozenten der Musikschule Soest gaben wir am 8. Dezember 2023  ein adventliches Konzert für Chor, Orgel und Instrumentalensemble. Für den erkrankten Organisten Daniel Tappe sprang kurzfristig Stefan Madrzak, Kantor des benachbarten Doms, ein.

Die Kantorei sang u.a. die 6-stimmige Motette „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ von Heinrich Schütz, Auszüge aus der Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ von Johann Sebastian Bach, die 5-stimmige Motette "Über's Gebirg Maria geht" von Johann Eccard sowie Kompositionen von Josef Gabriel Rheinberger (Abendlied), Max Reger (aus den Acht Geistlichen Gesängen op. 138) und den Schlusschor aus Camille Saint-Saëns "Oratorio de Noël", der bereits Weihnachtsglanz in die Kirche brachte.

Die Instrumentalisten - Stefan Madrzak an der großen Späth-Orgel, Barbara Bielefeld-Rikus (Blockflöte), Henriette Böltz-Vogel und Catharina Märte-Prinz (Oboen), Tomoko Yano-Ebmeyer (Fagott) und Ulrich Rikus (Violoncello) - begleiteten nicht nur den Chor, sondern präsentierten auch instrumentale Werke, die man nicht alle Tage hören kann,  in reizvollen Instrumentenkombinationen.

Die Leitung hatte Kantorin Annette Elisabeth Arnsmeier.


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Oratorienkonzert im Mai 2023:

Am Himmelfahrtstag 2023 gelangten in der voll besetzten Petrikirche ausschließlich Werke des großen Leipziger Thomaskantors Johann Sebastian Bach zur Aufführung:

Zu hören waren das Osteroratorium „Kommt, eilet und laufet“ BWV 249 und das Himmelfahrtsoratorium „Lobet Gott in seinen Reichen“ BWV 11 mit Vokalsolisten und Orchester auf historischen Instrumenten.

Beide Oratorien sind (wie Bachs berühmtes Weihnachtsoratorium) mit drei Trompeten, Pauken, Flöten, Oboen und Fagott sowie Streichern und Basso continuo zwei klangprächtig besetzte, große Kantaten Bachs zu zwei hohen kirchlichen Festtagen. Obwohl weniger bekannt, stehen sie in ihrer Wirkung und Strahlkraft dem bekannten Oratorium für die Weihnachtszeit in nichts nach.

Als Intermezzo zwischen den beiden Chorwerken präsentierte der mit internationalem Renommée ausgezeichnete Konzertorganist Daniel Tappe an der Späth-Orgel Bachs virtuoses Praeludium et Fuga in D-Dur BWV 532.

Außer der Kantorei an St. Petri wirkten mit: Carolin Franke (Sopran), Annika Dieckmann (Alt), Jonathan Dräger (Tenor), Andreas Elias Post (Bass), Daniel Tappe (Orgel) sowie das Orchester „la réjouissance“ (Konzertmeister Gregor van den Boom).
Die Gesamtleitung hatte Petri-Pauli Kantorin Annette Elisabeth Arnsmeier.

Für die prächtige Aufführung gab es allseits viel Lob und Anerkennung!
Als Dank wurde der Schluss-Chor ,,Wenn soll es doch geschehen" aus dem Himmelfahrtsoratorium BWV 11 als Zugabe wiederholt.

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Am 25. September 2022 gaben wir ein Konzert mit Musik der französischen Romantik für Chor und Orgel.

Komponiert für die großen französischen Kathedralen, schwelgt diese Musik einerseits in romantischer Klangpracht und berührt andererseits durch zarte, engelhafte Töne. Immer wieder erweitern die Komponisten aber auch mit ungewohnten Harmonien unsere Hörgewohnheiten. All das passt perfekt zu der großen Späth-Orgel in St. Petri mit ihren über 4000 Pfeifen, deren Klangreichtum der international tätige Konzertorganist Daniel Tappe nicht nur in der Begleitung des Chores, sondern auch mit passenden reinen Orgelwerken zur Geltung brachte.

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Größere Aufführungen der letzten 20 Jahre:

R. Keiser, Markuspassion (2003)

G. Fauré, Requiem (2003)

Messias 2004

G.F. Händel, Messias (2004)

G. Rossini, Petite Messe Solennelle (2005)

J.S. Bach / O. Büsing, Markuspassion (2006)

J.S. Bach, Weihnachtsoratorium (6.01.2007)

A. Dvorak, Messe in D-Dur (2007)

J. Brahms, Ein Deutsches Requiem (2007)

J. Rheinberger: Messe in E (2008)

B. Britten, Cantata misericordium (2008)

G. Rossini: Stabat Mater (2009)

F. Mendelssohn: Paulus (2009)

Johannespassion 2014

J. Tavener: Svyati (2010)

J.S. Bach: Magnificat (2011)

W.A. Mozart: Requiem (2011, 2012)

J.D. Zelenka: Missa votiva (2012)

F. Mendelssohn Bartholdy: Elias (2013)

J.S. Bach: Johannes-Passion (2014)

J.S. Bach: Lutherische Messen g-Moll und G-Dur (2015)

J.S. Bach: Weihnachtsoratorium IV-VI (2016)

M. Reger: Kantate: O Haupt voll Blut und Wunden (2016)

J.A. Hasse:  Miserere c-Moll (2016)

Die Himmel erzählen ... 2017

J. Rheinberger: Stabat mater (2016)

H. Schütz: Die Himmel erzählen die Ehre Gottes (2017)

J.S. Bach: Schübler-Choräle (2018)

Paulus 2019

G. Rossini: Petite Messe solennelle (2018)

J.S. Bach: "Himmelskönig, sei willkommen" (2019)

F. Mendelssohn Bartholdy: Paulus (2019)

J.S.Bach: „Erschallet, ihr Lieder, erklinget ihr Saiten“ (2022)

L.Vierne: Messe solennelle cis Moll, M.Duruflé: Quatre Motets, C.Franck: Psalm 150 (2022)

J.S.Bach: Osteroratorium und Himmelfahrtsoratorium (2023)


(Eine fast vollständige Auflistung aller bisherigen Auftritte unserer Kantorei finden Sie hier )